Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension zu "Wie die Luft zum Atmen" von Brittainy C. Cherry


Autor: Brittainy C. Cherry
Erscheinungsdatum: 13.01.2017
Verlag: LYX
Seiten: 355 Seiten
Preis: 14,00 €

KLAPPENTEXT

Als Elizabeth nach einem schweren Schicksalsschlag in ihr kleines Häuschen in ihrem Heimatort zurückkehrt, zieht ihr neuer Nachbar Tristan ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er ist geheimnisvoll, sonderbar und scheint mit niemandem etwas zu tun haben zu wollen. Alle halten sich von ihm fern, und wilde Gerüchte kursieren im Ort, doch auf Elizabeth übt der Fremde eine ungekannte Anziehungskraft aus. Und so sehr Tristan versucht, Elizabeth aus dem Weg zu gehen, kann auch er die tiefe Verbundenheit zu ihr nicht leugnen - schließlich sieht er in ihren Augen einen Schmerz, den er selbst nur zu gut kennt!

CHARAKTERE

Elizabeth ist ein wahnsinnig starker Charakter, daran würde ich niemals zweifeln. Als sie ihren Mann verloren hat, bringt sie die Kraft auf und ist immer für ihre Tochter Emma da, auch wenn zwischendurch mal ihre Fassade bröckelt. Elizabeth kämpft sich wieder in das Leben zurück, auch mit einigen Rückschritten aber sie gibt nicht auf. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich wieder verlieben könnte und wieder ein glückliches Leben führen würde. Obwohl sie immer wieder von Tristan fortgestoßen worden ist, gab sie nie auf. Im Endeffekt hat es sich absolut gelohnt und ich fand es total süß von ihr, dass sie ihm ein Freund sein wollte. Elizabeth hat sofort das Gute im Menschen gesehen und hat sich ihre eigene Meinung unabhängig von anderen Leuten gebildet. Ich mochte Elizabeth, aber sie ist definitiv nicht mein Lieblingscharakter. Manchmal fand ich sie ein klein wenig nervig und irgendwann war mir das zu viel dieses "Ausnutzen", um sich wieder zu erinnern. Das lag jedoch nicht nur an Elizabeth.Tristan verhält sich am Anfang wirklich wie ein Arschloch und stößt jeden Menschen von sich. Im Laufe des Buches macht er eine gewaltige Veränderung durch und das hat mir sehr gut gefallen. Tristan hat nicht nur einen Menschen in seinem Leben verloren. sondern gleich zwei und ich fand das so absolut tragisch. Ich habe großes Mitgefühl mit ihm gehabt und ich konnte verstehen wieso er zunächst alle von sich weggestoßen hat. Tristan taut in dem Buch nach und nach auf und man sieht wieviele herzliche Seiten er hat und dass er überhaupt gar kein Arschloch ist. Der viele Sex ging mir ehrlich gesagt total auf die Nerven und bis zur Hälfte ging es fast nur darum. Ich persönlich finde es komisch, dass man Sex benutzt, um sich an Verstorbene zu erinnern. Für die beiden war es zunächst die perfekte Lösung, ich konnte sie nur leider nicht verstehen.Mein absoluter Lieblingscharakter ist Emma. Die Kleine ist ein wahrer Goldschatz und sie hat mir oft zum Lachen gebracht. Ich bin absolut verliebt in diesen Charakter und hätte gerne mehr von ihr gelesen. Auch Faye bringt Humor in das Buch und es war mal eine wirklich nette Abwechslung, da meistens die Stimmung im Buch eher gedrückt ist.

MEINE MEINUNG

So viele Leute haben mir erzählt wie toll das Buch sei und wie sehr sie geweint haben. Mir wollte es unbedingt auch genauso gut gefallen, aber ich habe gemerkt, so ist es nicht. Ich lasse mich leider beeinflussen von anderen Meinungen und gebe den Büchern mehr Sterne. Diesmal jedoch nicht, deshalb bekommt es von mir auch nur 3,5 Sterne. Das Buch war sehr emotional und auch am Ende musste ich weinen. Es gab viele Schock-Momente, die das Buch immer wieder spannend gemacht haben. Auch hat mich manches zum Weinen gebracht, zum Beispiel das mit Federn. Leider ist all das, was ich oben gesagt habe, für mich erst in der zweiten Hälfte passiert. Der Anfang hat sich für mich einfach nur gezogen und das fand ich schade. Die zweite Hälfte ist wirklich gut, kann aber die erste Hälfte nicht wirklich aufbessern. Mir gefällt das Buch, aber so sehr emotional mitgerissen hat es mich leider nicht. Trotzdem glaube ich, dass das Buch wirklich viele erreichen kann, wenn auch mich nicht.

BEWERTUNG

✰✰✰,5/✰✰✰✰✰


Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension zu "Game of Hearts" von Geneva Lee


Autor: Geneva Lee
Erscheinungsdatum: 18.12.2017
Verlag: blanvalet
Seiten: 257 Seiten
Preis: 9,99 €

KLAPPENTEXT

Als Emma Southerly auf einer exklusiven Party, auf der sie eigentlich weder sein will noch erwünscht ist, den attraktiven, geheimnisvollen Jamie trifft, klopft ihr Herz vom ersten Augenblick an einen Takt schneller. Wer ist dieser Mann mit dem raubtierhaften Charme, und warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen? Trotz aller Bedenken verbringt sie eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, die sie so schnell nicht vergessen wird – auch, weil es am nächsten Morgen in Las Vegas nur ein Thema gibt: Eine Leiche wurde gefunden – und Jamie ist der Hauptverdächtige. Aber er war doch die ganze Nacht bei ihr, oder etwa nicht?

CHARAKTERE

Emma hat es nicht immer ganz leicht in ihrem Leben, denn mit ihren meisten Mitschülern hat sie kaum etwas gemeinsam und sie kümmert sich mehr um ihren Vater als er um sie. Von ihrer besten Freundin lässt sie sich überreden auf die Party ihrer Erzfeindin zu gehen und es stellt sich heraus, dass es vielleicht doch gar keine so schlechte Idee war. Im Leben macht sich Emma viele Gedanken und die meisten sind nicht positiv. Emma ist gerne alleine Zuhause, guckt den ganzen Tag Netflix und geht dem meisten Drama aus dem Weg. Manchmal war Emma mir ein wenig zu negativ, aber ich glaube ich wäre das an ihrer Stelle auch. Emma ist keine Person, die jemanden schnell vertraut aber zu Jamie fasst sie schnell Vertrauen. Für mich ist Emma jemand, der sehr darauf bedacht ist, sich selbst zu schützen, was auch absolut nicht verwerflich ist. Ich bin wirklich gespannt wie es mit Emma weitergehen wird, besonders nach dem Ende von dem Buch. Emma war mir schon recht sympathisch, aber sie ist definitiv nicht mein Lieblingscharakter. Jedoch scheint sie mir nicht allzu naiv und das mag ich sehr an ihr, da viele Protagonistinnen einfach nur leichtgläubig und dumm sind. Zu Jamie fasst sie mir auch zu schnell Vertrauen und ich bin gespannt, ob sie sich darin vielleicht nicht getäuscht hat.Jamie ist am Anfang ziemlich arrogant und gleichzeitig auch sehr charmant. Emma fühlt sich direkt zu ihm hingezogen und sie verbringen die Nacht miteinander. Jedoch wird er von der Polizist als Hauptverdächtiger für den Mord gehalten und das löst bei ihm krasse Stimmungsschwankungen aus. Ich kann es zwar schon verstehen, so ist es nicht, aber es ging mir total auf die Nerven, dass Emma immer wieder darauf achten musste was sie als nächstes sagt. Er hat viele Dinge im Kopf und versucht trotzdem Emma für sich zu gewinnen. Ich weiß noch nicht genau was ich von ihm halten soll, denn manchmal ist er wirklich liebevoll und kümmert sich rührend um Emma. Im nächsten Moment ist er aber total launisch und für mich einfach nur ätzend. Ich bin gespannt was im zweiten Teil passieren wird.Die anderen Charaktere fand ich auch sehr interessant und es gibt einige Möglichkeiten wer der Mörder ist und man beginnt als Leser zu rätseln.

MEINE MEINUNG

Mir hat Royal Passion von Geneva Lee gut gefallen und ich dachte es würde viel Erotik in dem Buch vorkommen. Jedoch sind die Protagonisten sehr jung und Erotik ist eher ein kleines Thema in dem Buch. Es hat mir sehr gut gefallen, dass mal wieder nicht der Sex im Vordergrund stand. Ich bin wahnsinnig gespannt wer der Mörder ist und ich habe natürlich auch schon meine Vorahnungen und ich bin gespannt, ob die sich bewahrheiten. Mir hat das Buch gut gefallen aber für fünf Sterne hat es nicht annähernd gereicht. Das Cover und auch die Kapitelseiten sind wahnsinnig schön gestaltet und dadurch macht es mir nur noch mehr Spaß das Buch zu lesen. Ich kann das Buch empfehlen, denn mit den wenigen Seiten hat man es ruck zuck durch.

BEWERTUNG

✰✰✰✰/✰✰✰✰✰




Rezension zu "Solo für Girl online" von Zoe Sugg


Autor: Zoe Sugg
Erscheinungsdatum: 28.11.2016
Verlag: cbj
Seiten: 410 Seiten
Preis: 14,99 €

KLAPPENTEXT

Nach einer ziemlich schwierigen Zeit auf Tour mit ihrem Rockstar Noah weiß Penny eines sehr genau: Sie will ihre eigenen Wege gehen. Noah ist einfach abgetaucht, und niemand weiß, wo er sich aufhält. Auch Penny nicht. Seit Wochen hat sie nichts von ihm gehört. Für sie wird es Zeit, wieder in ihr normales Leben zurückzufinden. Doch sie igelt sich ein. Da kommt eine Einladung nach London gerade recht: Megan hat dort an einer berühmten Schauspielschule angefangen und stellt Penny ihren Freundinnen vor. Der schüchternen Posey Tipps gegen Lampenfieber zu geben, ist für Penny eine willkommene Ablenkung. Aber ist auch der bezaubernde Callum aus Schottland die richtige Art von Ablenkung? Und hat Penny wirklich mit Noah abgeschlossen, wenn die Erinnerung an ihn sie an jeder Ecke einholt?

CHARAKTERE

Wie auch in den vorigen Büchern bin ich von Penny einfach nur begeistert. Man lernt Penny immer mehr kennen und auch lieben. Meistens komme ich mit den Protagonisten in Jugendbüchern nicht klar, denn ihre Probleme sind für mich einfach nicht verständlich, aber das ist wohl manchmal in dem Alter so. Doch Penny ist einfach nur ein herzlicher Charakter, der eine wunderbare Familie hat und auch den weltallerbesten Freund der Welt. Penny teilt ihre Probleme mit ihrer Leserschaft von Girl online und tut nicht immer so als wäre alles perfekt. Das macht sie unglaublich sympathisch und ich fand es spannend ihre Entwicklung in den Büchern mitzuerleben. In dem letzten Band lernt sie, dass sie niemanden braucht, um vollends glücklich zu sein. Penny brauchte ihre Familie und auch ihre Freunde, aber sie weiß, dass sie auch mit sich selber glücklich werden kann und das einfach nur Penny manchmal auch eben ausreicht. Ich fand die Message dahinter so wahnsinnig schön und ich finde sie kann einem auch einiges beibringen. Natürlich bekommt auch die liebe Penny ihr Happy End, aber ich verrate natürlich nicht mit wem. Ich hoffe, dass Zoe Sugg noch weitere Bücher von der Reihe schreibt. Mich persönlich würde das sehr freuen, denn ich finde es ein wenig traurig nicht mehr von Penny lesen zu dürfen.
Zu Callum muss ich sagen, dass ich ihn am Anfang wirklich toll fand und ich war absolut begeistert, dass sich daraus mehr entwickeln konnte. Ich mochte ihn aber leider immer weniger. Trotzdem fand ich es schön, dass er mit Penny die gleiche Leidenschaft zur Fotografie teilt und ich fand die beiden einfach nur süß zusammen. 
Auch Posey hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie ist eher schüchtern und hat Angst vor vielen Leuten auf der Bühne zu stehen. Die beiden haben sich sehr schnell angefreundet, für mich schon ein wenig zu schnell. Man merkt sofort, dass Posey ein herzlicher Charakter ist, der vielleicht auch ein paar Geheimnisse hütet?
Elliot ist sowieso zusammen mit Alex mein absoluter Favorit. Die beiden sind so wahnsinnig süß zusammen und Penny kann sich absolut glücklich wünschen so einen tollen Freund zu haben. Man weiß, dass Elliot alles für Penny machen würde und andersrum genauso.

MEINE MEINUNG

Der letzte Band ist zwar nicht mein Lieblingsband in der Reihe aber ich mochte die Geschichte. Mir gefiel am besten an dem Buch, dass es etwas Wichtiges ausgedrückt für Jugendliche und ich hoffe, dass viele davon lernen konnten. Penny ist für mich einfach nur ein Schatz und ich würde mich wie gesagt über mehr Bände von ihr freuen. Ich kann die ganze Reihe auf jeden Fall empfehlen, auch für Leute, die wie ich eher mit Jugendbüchern ihre Probleme haben. Ich habe schon viele gute Jugendbücher gelesen und Girl online ist eines davon. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

BEWERTUNG

✰✰✰✰/✰✰✰✰✰

Mittwoch, 10. Januar 2018

Rezension zu "True - Wohin du auch gehst" von Erin McCarthy


Autor: Erin McCarthy
Erscheinungsdatum: 02.04.2015
Verlag: LYX
Seiten: 290 Seiten
Preis: 9,99 €

KLAPPENTEXT


Früher hatte Robin außer Partys nichts im Sinn. Doch dann begeht sie einen Fehler, den sie zutiefst bereut. Fortan schwört sie dem Alkohol ab und meidet ihre einstigen Freunde. Bis ihr der attraktive Phoenix begegnet, der tiefer in ihre Seele schaut als je ein Mensch zuvor. Dass Phoenix am ganzen Körper tätowiert ist und gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde, stört Robin nicht. Aber dann droht Phoenix' düstere Vergangenheit ihn einzuholen.

CHARAKTERE

Im zweiten Band kommt Robin öfters vor, da sie gut mit Jessica befreundet ist. In diesem Band konnte ich zu ihr keine Verbindung aufbauen und ich war gespannt wie sie in ihrem eigene Band ist. Als sie einen schrecklichen Fehler gegenüber ihrer Freundin begeht, fängt sie an sich selbst zu hassen und will am liebsten nur alleine sein. Sie versteckt sich fast den ganzen Sommer und bleibt dem Alkohol und den Partys fern. Robin lernt Phoenix kennen, der Tylers und Rileys Cousin ist. Phoenix kommt gerade aus dem Gefängnis und Robin denkt, dass er nicht gut für sie sein wird. Auch wenn Robin sich aus einem wirklich schlimmen Grund verändert hat, mag ich ihre Veränderung. Mir gefällt es nicht, dass sie sich komplett isoliert hat aber die Meinung anderer ist ihr nicht mehr wichtig. Sie gibt sich nicht mehr stundenlang Mühe, um für andere perfekt auszusehen. Robin ist natürlich so wie sie ist und gerade das gefällt Phoenix so sehr an ihr. Auch wenn Robin diesen Fehler begangen hat, finde ich, dass sie keine schlechte Freundin ist. Robin bereut ihn zutiefst und würde ihn gerne wieder gut machen, falls das funktionieren würde. Robin war mir sympathisch, aber sie ist definitiv nicht mein Lieblingscharakter dieser Reihe. Jessica und Rory waren mir lieber.Mit Phoenix konnte ich mich irgendwie so gar nicht anfreunden und ich wusste gar nicht woran das lag. Ich kam einfach mit seiner Persönlichkeit nicht klar, auch wenn er Robin immer gut behandelt hat. Phoenix kommt frisch aus dem Gefängnis und möchte nun ein schöneres und straffreies Leben leben. Er kam aus einem bestimmten Grund ins Gefängnis und ich finde seine Tat ein wenig berechtigt. Er merkt sofort, dass Robin sich selbst isoliert hat und möchte sie wieder aufheitern, auch wenn er denkt, dass er nicht gut für sie ist. Im Großen und Ganzen sind die beiden auf keinen Fall mein Lieblingspaar, auch wenn ihre Geschichte recht süß ist. Ich bin gespannt, ob die beiden auch im finalen Band vorkommen.

MEINE MEINUNG

Wie schon gesagt waren Robin und Phoenix nicht meine Lieblingscharaktere und ich konnte mich nie ganz mit ihnen anfreunden. Ich weiß gar nicht genau woran das lag, aber Rory und Tyler bleiben wahrscheinlich immer mein Lieblingspaar. Auch in diesem Buch ging mir die Liebesgeschichte zu schnell voran, aber das ist in fast allen Büchern so, die ich lese. Deshalb stört es mich schon langsam nicht mehr. Ich kann die True-Reihe auf jeden Fall für zwischendurch empfehlen, denn die Büchern haben durchschnittlich ca. 300 Seiten und der Schreibstil ist sehr locker und angenehm. Jedoch sind die Bücher keine Meisterwerke, jedenfalls bisher noch nicht.

BEWERTUNG

✰✰✰,5/✰✰✰✰✰

Montag, 8. Januar 2018

Rezension zu "Winterzauber wider Willen" von Sarah Morgan


Autor: Sarah Morgan
Erscheinungsdatum: 10.10.2014
Verlag: MIRA Taschenbuch
Seiten: 370 Seiten
Preis: 9,99 €

KLAPPENTEXT

Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

CHARAKTERE

Kayla liebt ihre Arbeit und ihr ganzes Leben dreht sie nur um sie. Selbst, wenn sie Urlaub hat, will sie lieber arbeiten, besonders weil es Weihnachten ist. Sie hat nie schöne Weihnachten erlebt und auch durch ihre Vergangenheit mit ihrer Familie, hasst sie das Weihnachtsfest und möchte davor flüchten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, dass ihre Vergangenheit weitaus schlimmer ist. Auch wenn ich zugeben muss, dass sie damals nicht viel Schönes erlebt hat. Aber da dieser Hass die ganze Zeit im Vordergrund steht, habe ich gedacht, dass dahinter viel mehr steckt. Kayla drückt sich nicht nur vor Weihnachten, sondern auch vor Beziehungen. Zu ihrer Familie hat sie keinen Kontakt und sie hat auch keine wirklichen Freunde. Sie ist immer auf sich allein gestellt und ist der Meinung, dass sie auch niemand anderen brauchen würde. Kayla ist nicht nur einsam, sondern auch auf eine Art und Weise verbittert. Am Anfang war sie mir nicht sonderlich sympathisch, denn sie redet immer wieder alles schlecht und ist so voller Selbstzweifel, dass es mich langsam genervt hat. Durch Jackson hat sie sich langsam aber sicher immer mehr verändert und ist immer mehr aufgetaut. Am Anfang bringt man wirklich oft den Namen "Eiskönigin" mit ihr in Verbindung. Ich hätte gerne mehr am Ende gelesen, denn die lebensfreudige und aufgeschlossene Kayla hat mir wirklich gut gefallen und das Ende kam mir viel zu plötzlich. Jackson kam in seine Heimat zurück, um das das Snow Crystal Resort zu retten. Direkt muss er sich mit seiner Familie konfrontieren, besonders mit seinem Opa, der von seinen Veränderungen überhaupt nicht begeistert ist. Er liebt seine Familie über alles und würde für sie auch alles tun, das merkt man ganz deutlich in diesem Buch. Jackson ist eindeutig ein Kämpfer, denn er gibt bei Kayla einfach nicht auf, obwohl er öfters mal von ihr zurückgewiesen wird. Ich hätte gerne mehr von Jackson an manchen Stellen erfahren und man lernt ihn nicht so gut kennen wie Kayla, obwohl auch aus seiner Sicht erzählt wird. Jackson war mir zwar sympathisch, aber er konnte nicht mein Lieblingscharakter werden. Mein absolutes Highlight in diesem Buch war die Familie, die einfach nur anbetungswürdig, humorvoll und liebevoll ist. Ich musste so oft wegen ihnen lachen und ich fand sie wundervoll erfrischend.

MEINE MEINUNG

Ich habe das Buch ein wenig nach Weihnachten gelesen, weil ich vorher immer andere Bücher gelesen habe. Weihnachtliche Stimmung kam bei mir nicht auf, dafür aber winterliche. Die Umgebung wird so detailreich und schön beschrieben, dass man es sich ohne Probleme vorstellen kann. Wie schon gesagt ist mein Highlight an dem Buch die Familie, die das ganze Buch einfach unterhaltsamer macht. Die Liebesgeschichte ging mir viel zu schnell, denn nach einer Woche kann man nicht von Liebe sprechen, auch nicht von anderen weiterführenden Dingen. Das hat mich wirklich am Ende enorm gestört und ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte in einer größeren Zeitspanne spielt. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch ganz süß und ich bin gespannt auf die weiteren Bücher von Sarah Morgan, die ich auch schon Zuhause habe.

BEWERTUNG

✰✰✰,5/✰✰✰✰✰

Sonntag, 7. Januar 2018

Rezension zu "Deadly ever after" von Jennifer L. Armentrout


Autor: Jennifer L. Armentrout
Erscheinungsdatum: 02.10.2017
Verlag: Piper
Seiten: 416 Seiten
Preis: 10,00 €

KLAPPENTEXT

Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat. Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab. Doch nun kehrt sie zurück, um ihrer Mutter im Hotel zu helfen. Als Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittlerweile FBI-Agent, wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf sie gewartet. Doch bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren seine Leichen deponierte …

CHARAKTERE

Als Sasha wieder nach Hause zurückkehrt, wird sie auch wieder mit ihren alten Ängsten konfrontiert. Viele Jahre konnte sie ihre Vergangenheit so gut wie es eben geht verdrängen und recht normal weiterleben. Zuhause trifft sie nicht nur auf ihre alten Freunde, sondern auch auf ihre erste große Liebe Cole. Sasha hatte sich, nachdem sie dem Bräutigam entkommen war, von allen abgekapselt und sie hat nur noch zu ihrer besten Freundin Kontakt. Als sie nach Hause kommt, passieren viele schlimme Dinge. Außerdem wird eine tote Frau gefunden und es passieren immer Zufälle, die keine Zufälle mehr sein können. Was mich gewundert hat, ist, dass Sasha sich so lange Zeit nicht eingestehen wollte, dass all diese Taten mit ihr zusammenhingen. Sasha wollte es einfach nicht wahrhaben, dass ihre Vergangenheit sie wieder einholt. Trotzdem finde ich, dass sie ein sehr mutiger Charakter war, denn sie hat sich nicht einschüchtern lassen und hat auch immer wieder Kampfgeist gezeigt. Wie gesagt fand ich sie am Anfang des Buches ein wenig naiv, aber sie war mir trotzdem sympathisch. Normalerweise hasse ich naive Charaktere, aber ich glaube einfach, dass sie Angst hatte wieder das Gleiche zu erleben und sich somit erst davor schützen wollte.
Cole war Sashas erste große Liebe und bevor Sasha Schreckliches zugestoßen ist, waren die beiden ein Paar, das definitiv eine schöne Zukunft vor sich hatte. Ihn verfolgten immer wieder Schuldgefühle, da er denkt, dass er Sasha an dem Abend, als sie entführt wurde, im Stich gelassen hat. Als Sasha wieder zurückgekehrt ist, wollte er sie sofort wieder sehen und er wich nie von ihrer Seite. Cole war auch mir sympathisch, denn er ist definitiv ein Charakter, der um das kämpft was er möchte.Die Liebesgeschichte hat sich für mich ein wenig schnell entwickelt, aber da Cole und Sasha eine Vorgeschichte hatten, kann man die Liebe besser nachvollziehen.

MEINE MEINUNG

Ich habe bisher noch nicht viele Bücher von Jennifer L. Armentrout gelesen und war daher gespannt auf ihr neuestes Buch. Mir hat das Buch recht gut gefallen, aber es war für mich kein Highlight. Der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch ließ sich sehr locker und flüssig lesen. Die Krimigeschichte fand ich wirklich interessant und ich hatte schon ein paar Vorahnung, die sich auch wirklich als wahr herausgestellt haben. Die Liebesgeschichte ging mir an einigen Stellen zu schnell und ich fand es gut, dass sie nicht die ganze Zeit im Vordergrund war. Für lockere und leichte Lesestunden kann ich das Buch sehr empfehlen. 

BEWERTUNG

✰✰✰✰/✰✰✰✰✰




Samstag, 6. Januar 2018

Rezension zu "Selection Storys - Herz oder Krone" von Kiera Cass


Autor: Kiera Cass
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Verlag: Fischer
Seiten: 192 Seiten
Preis: 7,99 €

KLAPPENTEXT

Wieder zwei spannende Storys in einem Buch: 
Lange bevor America Singer am Casting teilnahm, um die Hand des Prinzen von Illéa zu erobern, gab es bereits ein anderes Mädchen, das um die Liebe zu einem anderen Prinzen kämpfte. In ›Die Königin‹ erzählt Amberley, Prinz Maxons Mutter, von ihrem eigenen Casting und wie sie das Herz von König Clarkson eroberte. 
Marlee Tames, die zusammen mit America und 33 anderen Mädchen um die Hand von Prinz Maxon kämpfte, erzählt in ›Die Favoritin‹, wie sie ihrem eigenen Herz gefolgt ist und die Entscheidung ihres Lebens traf. 


CHARAKTERE

In diesem Buch bekommt man mal einen Einblick in die Gefühlswelt von Königin Amberly. Sie war in den Selection Büchern zwar immer sehr herzlich, aber auch sehr zurückhaltend. Man wusste nie was sie gerade dachte. Auf jeden Fall hat man aber gemerkt wie sehr sie ihren Sohn Maxon und auch den König liebt. Als Königin Amberly am Casting teilnimmt, gehört sie auch einer eher niedrigen Kaste an. Sie ist schüchtern, zurückhaltend und liebt auch da schon den König über alles. Durch ihre Sichtweise konnte man auch mal die guten Seiten vom König erkennen, denn in den Selection Büchern habe ich ihn regelrecht gehasst. Auch damals hat er eine gewisse Strenge, aber er hat auch seine zärtlichen Seiten. Es war wirklich spannend diese Perspektive zu lesen und ich hätte mir gerne mehr davon gewünscht.
Marlees Geschichte kann ich dagegen schon und von daher war sie für mich nicht allzu spannend, aber auch nicht langweilig. Marlee war neben America einer meiner liebsten Charaktere und das ganze Geschehen nochmal zu lesen, war auf der einen Seite total schön aber auf der anderen Seiten einfach wahnsinnig schrecklich. Marlee ist einer der stärksten Charaktere der Selection Reihe und ich glaube ihre Liebe könnte alles überwinden.


MEINE MEINUNG

Den ersten Band der Selection Storys fand ich wirklich langweilig, weil dort Sachen erzählt wurde, die man auch sich gedacht hat. Somit ist in diesem Band nichts Neues geschehen und man hatte einfach nur das Gefühl man liest Selection nochmal. Bei Band zwei war das jedoch anders. Zwar gab es durch Marlees Geschichte auch einige Wiederholungen, aber die Geschichte aus der Sicht der Königin fand ich wahnsinnig interessant. Von mir aus hätte das ganze Buch von ihr handeln können. Ich bin gespannt, ob irgendwann nochmal eine Selection Story kommt.


BEWERTUNG

✰✰✰✰/✰✰✰✰✰