Dienstag, 31. Januar 2017

Rezension zu "Verstand und Gefühl" von Jane Austen



Inhalt:

Jane Austens Roman handelt von den beiden Schwestern Elinor und Marianne Dashwood, die sich charakterlich sehr unterscheiden. Die ruhigere und eher rationale Elinor ist ein purer Gegensatz zur lebendigen und temperamentvollen Marianne. Das große Anwesen in der Grafschaft Sussex hatte der Vater, Henry Dashwood, einst von seinem Onkel geerbt. Mr. Dashwood ist in zweiter Ehe verheiratet – aus erster Ehe stammt sein Sohn John. Nach dem Tod des Vaters haben die drei Schwestern und ihre Mutter keinen Anspruch mehr auf Norland Park und entschließen sich, nach Devonshire in ein kleines Cottage zu ziehen, das einem Verwandten gehört. Die unterschiedlichen persönlichen Eigenschaften der beiden älteren Schwestern offenbaren sich auch in ihren ersten Liebesbeziehungen.

Cover:

Ich hatte ein anderes Cover und zwar das der dtv-Ausgabe von Verstand und Gefühl. Dieses Cover ist sehr schlicht gehalten mit ein paar Blumen und ich finde es sieht sehr hübsch aus. 

Schreibstil:

Ich musste mich erstmal wieder in den Schreibstil von Jane Austen reinfinden, denn da war ein gewaltiger Unterschied zu den Büchern, die ich momentan bevorzugt lese. Aber nach so 100 Seiten hab ich dann auch verstanden wer wer ist und mir hat es dann Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Protagonisten:

Elinor hat mir direkt von Anfang an gefallen und sie ist auch bis zum Ende mein Lieblings-Charakter in diesem Buch geblieben. Ich fand sie sehr ehrlich und sie urteilte auch nicht zu schnell über einen Menschen wie manch andere in diesem Buch. Ich war sehr froh über das Ende für sie und Edward. 
Mit Marianne hatte ich am Anfang ein wenig Schwierigkeiten. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nicht nachvollziehen. Im Laufe des Buches wurde sie mir sympathischer und ich hatte mit ihr Mitleid, als ihr das Herz gebrochen wurde.
Die Schwester waren insgesamt sehr interessante Charaktere, die ihre Familie sehr lieben.


Nebencharaktere:

Es gab so viele Nebencharaktere, dass ich am Anfang oft nicht wusste wer wer ist. Nach 100 Seiten hab ich dann verstanden welcher Charakter zu wem gehört.
Am besten gefiel mir Colonel Brandon und Edward, die am Ende auch ihr Glück gefunden haben. Auch Mrs. Jennings war mir sehr sympathisch. Mr. und Mrs. John Dashwood fand ich total unsympathisch und war froh, dass sie nicht ganz so oft in diesem Buch vorkamen.

Fazit:

Ich hatte nach so 100 Seiten überlegt das Buch abzubrechen, weil mich das Buch nicht gefesselt hat. Am Anfang war ich ziemlich verwirrt wegen den ganzen Charakteren. Ich habe das Buch weitergelesen und ab Seite 200 wurde es spannender. Mich hat es sehr interessiert wie es mit Elinor und Marianne weitergeht. Das Ende fand ich sehr gelungen und ich hab mich darüber gefreut. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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