Montag, 13. Februar 2017

Rezension zu "Trinity - verzehrende Leidenschaft" von Audrey Carlan




Inhalt: 

Ich liebe dich. Ich will dich. Ich werde dich nie verlassen. Beim Gedanken an diese Worte bekommt Gillian Callahan Panik. Jahrelang wurde sie von ihrem gewalttätigen Ex-Freund misshandelt. Jetzt ist sie frei und arbeitet für Safe Haven, die Hilfsorganisation, der sie ihre Rettung verdankt. Das Thema Männer hat sie abgehakt. Bis sie bei einer Konferenz den Vorsitzenden von Safe Haven, Chase Davis, kennenlernt. Der attraktive Milliardär ist so sexy, dass Gillian schwindelig wird. Außerdem bekommt er immer, was er will – und er will Gillian. In ihr kämpfen Lust und Angst gegeneinander. Wird sie Chase vertrauen können? Ist sie bei ihm wirklich sicher? Und wie gefährlich ist ihre dunkle Vergangenheit?  

Cover: 

Das Cover erregt auf jeden Fall Aufmerksamkeit durch das starke Gelb auf dem schwarzen Hintergrund. Ich finde das Cover persönlich sehr schön gestaltet, wie auch die weiteren Cover der Reihe. 


Schreibstil: 

Ich mag Audrey Carlans Schreibstil sehr und das Buch ließ sich sehr angenehm lesen, auch wenn es einen nicht mitgerissen hat. Audrey Carlan blieb in diesem Buch ziemlich oberflächlich und das fand ich sehr schade. 

Protagonisten: 

Auf Gillian war ich sehr gespannt wegen ihrer Vergangenheit und irgendwie hat sie mich dann enttäuscht. Ich fand sie zwar sympathisch aber ich hab ihre Denkweise und ihre Handlungsweise nie so ganz verstanden. Sie hat sich immer was gedacht und hat dann ganz genau im Gegenteil gehandelt. Ich dachte einfach sie würde sich nach ihrer schweren Vergangenheit nicht so schnell und einfach auf jemanden Neues einlassen. Sie hat für mich einfach irrational gehandelt und ich fand es sehr schade. Die Beziehung der beiden hat sich viel zu schnell entwickelt und Gillian ging total unter mit ihrer Vergangenheit und auch noch ihren heutigen Problemen. Es ging hauptsächlich um die sexuelle Anziehung der beiden. 
Chase erinnert mich einfach viel zu stark an Christian Grey aus Shades of Grey und ich denke nicht, dass ich die einzige bin, die das findet. Chase ist total dominant und kann immer wieder Gillian zufriede stimmen, indem er nur seinen Mund aufmacht oder sexy rumsteht. Ich fand einfach, dass die Anziehung der beiden viel zu schnell gewachsen ist und das "Ich liebe dich" kam mir viel zu früh. Aber ich fand es sehr süß wie Chase Gillian beschützen wollte und wie sehr er sich für sie einsetzt. Trotzdem hat er einfach die Macht über Gillian und genau das wollte sie doch nie wieder. 

Nebencharaktere: 

Die Freundinnen von Gillian waren mir im Großen und Ganzen sehr sympathisch und ich fand sie haben die Geschichte gebessert. Nur das Spanisch von Maria hat mich verwirrt und man hat oft nicht verstanden was sie meinte. Alle waren Gillian richtig gute Freundinnen. 
Die anderen Nebencharaktere finde ich nicht sehr erwähnenswert, aber sie haben mir gefallen und haben die Geschichte lebendiger und spannender gemacht. 

Fazit: 

Ich hatte durch die Calendar Girl Reihe viel von Trinity erwartet und hätte nicht gedacht, dass es mich enttäuschen wurde. Die Beziehung zwischen Gillian und Chase lief viel zu schnell. Ich hätte das nicht direkt im ersten Buch erwartet und hätte mir dort mehr Spannung erwartet. Gillian handelt immer wieder gegen ihren Verstand und ich konnte es absolut nicht nachvollziehen wie schnell sie sich auf Chase eingelassen hat. Chase ähnelt einfach viel zu sehr Christian Grey. Im Großen und Ganzen haben die Protagonisten große Schwächen, die sich hoffentlich im zweiten Teil ändern werden. Trotzdem ließ sich das Buch sehr angenehm lesen, aber es war für mich einfach nichts Besonderes daran. Ich werde die weiteren Bände der Reihe lesen. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

Kommentare:

  1. Hey Sarah :)
    Sehr schöne Rezension!
    Du hast in etwa ähnluche Kritikpunkte an das Buch wie ich. Ich habe mich mit Gillian als Protagonistin unheimlich schwer getan. Dass ich die Sorte Mann, zu denen Chase gehört, nicht sympathisch finde, hat die Sache auch nicht einfacher gemacht.
    Das Spanisch von Maria ist mir irgendwann auch tierisch auf die Nerven gegangen. :D

    Liebe Grüße,
    Myri

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    1. Daaanke, Myri! (: Willst du denn weiterlesen? Haha. :D

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