Freitag, 17. März 2017

Rezension zu "Glacies - gefangen im Eispalast" von Sarah Stankewitz:


Inhalt:


Ein Mädchen. Ein Thron. Zwei Prinzen. Eine alte Fehde zwischen den Königreichen Glacies und Perion sorgte dafür, dass die Götter in den bitteren Krieg eingreifen mussten. Seither ist in Glacies der ewige Winter eingekehrt, während Perion vom Feuer verschluckt wird. Als die Königin von Glacies sterbenskrank wird, muss eine neue Regierung an die Macht: Zur Wahl stehen die beiden Zwillingssöhne Alexander und Damian. Doch fehlt ihnen noch die Königin an ihrer Seite. Stella soll sich an einen der Prinzen binden und ihr Königreich retten. Aber was passiert, wenn sie sich ausgerechnet in den Prinzen verliebt, der den Thron zutiefst verabscheut?

Cover:

Ich hab mich direkt in das Cover verliebt und es ist definitiv eines der schönsten Cover, die ich je gesehen habe. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches und ich denke das Mädchen auf dem Cover soll Stella darstellen.

Schreibstil:


Mir gefiel der Schreibstil der Autorin sehr gut und das Buch ließ sich sehr schnell und angenehm lesen. Die Länge der Kapitel war perfekt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand nehmen.

Protagonistin:


Stella gefiel mir direkt von Anfang an des Buches und sie ist ein sehr mutiger, liebevoller und ehrlicher Charakter. Man konnte ihre Ängste und Hoffnungen sehr gut nachvollziehen und man konnte mit ihr mitfühlen. Man merkt, dass Stella gerne etwas in der Welt verändern würde, sich das aber selber nicht zutraut. Ihr geht es um das Wohl anderer Menschen und ich finde sie ist sehr selbstlos. Es war sehr interessant mitzuerleben wie sie als Prinzessin zurecht kommt und in wen sie sich verlieben wird. Ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass Stella die Königin wird und hab dem Ende richtig entgegen gefiebert, Für mich ist Stella einer meiner liebsten Protagonistinnen und ich würde mir von ihr wünschen ..


Nebencharaktere:

Elena gefiel mir überhaupt nicht. Sie war nur an der Krone, an der Macht interessiert und nicht an das Wohlergehen des Königreiches. Ich glaube sie hätte jeden genommen, um Königin zu werden. Zum Glück haben die Prinzen das auch gemerkt und sie nach Hause geschickt.
Alexander wirkt wie der perfekte junge Mann, der für sein Königreich und für seine Frau alles machen würde. Er war für Stella ein guter Freund, der ihr bei ihren Problemen immer zur Seite stand und er hat sich auch sehr gut um sie gekümmert. Ich konnte ihn mir sehr gut als König vorstellen.
Damian ist für mich der typische Bad Boy im Königshaus. Er lehnt die Herrschaft ab und findet, dass sein Bruder Alexander dafür geschaffen ist. Er wirkt geheimnisvoll und man möchte unbedingt mehr über ihn herausfinden. Bis zum Ende weiß man nicht wirklich was er fühlt und das macht das ganze Buch so sehr spannend. Ich war sehr über das Ende überrascht aber auch sehr erfreut.

Fazit:


Ich hatte aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet. Ich dachte nicht, dass man schon zu Anfang weiß welcher der Prinzen den Thron möchte und welcher nicht. Ich hätte gedacht, dass derjenige der ihn verabscheut, ihn auch zerstören möchte und er somit eine Gefahr für das Königreich darstellen würde. Das Buch verlief jedoch ein wenig anders und ich fand es spannend mitzuerleben in wen sich Stella verliebt und ob sie es schafft den Thron zu retten. Man hat richtig mitgefiebert und das Ende war absolut gelungen. Ich würde mir gerne mehr von Stella, Damian und Alexander lesen und wissen wie es mit ihnen weitergeht. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen