Donnerstag, 2. März 2017

Rezension zu "Ich kenne dich aus meinen Träumen" von Clélie Avit



Inhalt:

Elsa verspürt keine Kälte mehr, keinen Hunger, keine Angst. Sie liegt im Koma. Doch sie hört alles um sich herum. Hört, dass die Ärzte die Hoffnung aufgegeben haben und die Maschinen, die sie am Leben erhalten, abstellen wollen. Hört, dass sie auch für ihre Freunde und Familie eigentlich schon verschwunden ist. Bis eines Tages Thibault aus Versehen in ihr Zimmer platzt. Er beginnt mit ihr zu sprechen, ohne Antworten zu erwarten. Erzählt ihr von sich und dem Leben. Und er kommt wieder. Jeden Tag, da er sie in ihrem Zimmer besucht, wächst das Gefühl der Verbundenheit zwischen dem fremden Mann und dem schlafenden Mädchen. Denn Thibault sieht etwas, das alle anderen nicht mehr erkennen: Elsa ist noch da.

Cover:

Ich finde das Cover einfach wunderschön und wurde durch es auf das Buch aufmerksam. Mir gefallen besonders die ganzen Sternchen.

Schreibstil:

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm und das Buch ließ sich nicht nur durch seine 250 Seiten sehr schnell lesen. Die Länge der Kapitel fand ich perfekt und ich fand es gut, dass aus beiden Perspektiven erzählt wurde.

Protagonisten:

Ich fand es wahnsinnig interessant das Geschehene aus Elsas Perspektive zu hören. Sie kann alles um sich herum hören, kann aber nichts fühlen, nicht sprechen, nichts .. Als sie Thibault begegnet, erkennt sie, dass es an ihr liegt aus dem Koma zu erwachsen, dass sie kämpfen muss. Ich hab mich regelrecht auf ihre Perspektive gefreut, ich hab die Seiten verschlungen. Elsa war mir wirklich sympathisch und ich hab so sehr mit ihr gehofft, dass sie aus dem Koma erwacht.
Thibault fand ich zunächst ein wenig komisch, denn ich würde nicht neben einer Komapatientin einfach schlafen, obwohl ich sie nicht kenne. Im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer und er war der Einzige, der noch Hoffnung in Elsa hatte. Ich hab zwar nicht verstanden, wie er sich in sie verlieben konnte, aber ich habe so sehr auf ein glückliches Ende für ihn und Elsa gehofft. 


Nebencharaktere:

Die Nebencharaktere finde ich nicht erwähnenswert, aber ohne sie hätte dem Buch etwas gefehlt. 


Fazit:

Ich konnte mich gar nicht mehr von dem Buch losreißen, auch wenn ich manches nicht ganz nachvollziehen konnte. Die Geschichte von Elsa und Thibault fesselt einen und man möchte unbedingt weiterlesen. Schade, dass das Buch nur 250 Seiten hatte. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen