Samstag, 4. März 2017

Rezension zu "Was uns bleibt ist jetzt" von Meg Wolitzer



Inhalt:

Ich warte auf dich am Rande der Welt Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

Cover:

Das Cover gehört nicht zu meinen persönlichen Favoriten, weil es mir zu dunkel ist aber ich finde es passt perfekt zum Buch. Im Hintergrund sieht man verschiedene Dinge, die im Buch wichtig sind wie zum Beispiel das Buch von Sylvia Plath. Außerdem gefällt mir das der Titel "Was uns bleibt ist jetzt" auf dem Cover hinaussticht.

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Das Buch fand ich sehr interessant und konnte auch gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich finde die Autorin hat sich wahnsinnig viele Gedanken gemacht.

Protagonistin:

Jam ist die Protagonistin in diesem Buch und man erfährt, dass sie in Wooden Barn gelandet ist, weil ihre erste große Liebe Reeve gestorben ist. Im Laufe des Buches freundet sie sich mit ihrer Zimmergenossin DJ an und auch mit ihren Mitschülern aus der Klasse von Mrs. Q. Ich wollte unbedingt wissen was es mit Reeve auf sich hat und ich hätte wirklich das erwartet. Es hat mich so überrascht - wie so vieles in diesem Buch. Jam kämpft mit ihrem Trauma in dem Buch und durch den Ort "Belzhar" geht es ihr wieder besser. Ob sie mit der ganzen Sache abschließen kann, das müsst ihr selber lesen.

Nebencharaktere:

Griffin gefiel mir ehrlich gesagt am besten, auch wenn er direkt von Anfang an zurückhaltend und etwas gefühlskalt wirkte. Wie jeder auf dieser Schule, muss er mit seinem Trauma kämpfen und ich hab mich wirklich sehr über das Ende gefreut.
Sierra ist im Laufe des Buches zu Jams bester Freundin geworden und ihre Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Ende noch kommt, hab mich aber umso mehr gefreut als es kam.
Auch die weiteren Mitschüler von Jam waren mir alle sehr sympathisch und ich finde die Autorin hat großartige Arbeit geleistet mit den einzelnen Geschichten und ihren Details.
Weitere Nebencharaktere finde ich nicht erwähnenswert.

Fazit:

In diesem Buch steckt eine so großartige Message und das ist wirklich so besonders an diesem Buch. Man kann aus diesem Buch so viel für sein eigenes Leben lernen und ich finde die Autorin hat wirklich ganz großartige Arbeit geleistet. Dieses Buch ist überhaupt nicht vorhersehbar und ich war über manches echt schockiert. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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