Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension zu "Paper Palace" von Erin Watt


Autor: Erin Watt
Erscheinungsdatum: 02.05.2017
Verlag: Piper
Seiten: 416 Seiten
Preis: 12,99 € (Paperback)

KLAPPENTEXT

Kaum haben sich Ella und Reed wiedergefunden, werden sie schon wieder getrennt – und Reeds Leben steht auf dem Spiel. Ist er dieses Mal zu weit gegangen? Ist ihm sein aufbrausendes Temperament zum Verhängnis geworden? Ella ist eine Kämpferin. Sie ist bereit, alles zu tun, um Reed zu schützen, und den Royals zur Seite zu stehen. Doch dann wird sie plötzlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Sie muss feststellen, dass ihr Leben eine einzige Lüge war. Werden die Royals sie am Ende doch ruinieren? Oder kann es ein Happy End für Ella und Reed geben?

CHARAKTERE

Ella steht den Royals vollkommen bei und besonders Reed. Auch sie hat manchmal ihre Zweifel, aber trotzdem liebt sie ihn abgöttisch. Man merkt in diesem Buch, dass Ella alles für die Royals tun würde, weil es ihre Familie geworden ist und sie sich ein Leben ohne die Royals nicht mehr vorstellen kann. Trotzdem finde ich es schade, dass man im letzten Teil nicht mehr richtig den Bezug zu Ella findet. Irgendwie wirkt sie auf mich gefühlloser als im ersten Teil. Das kann auch am Schreibstil liegen, aber irgendwie hat mir an der ganzen Geschichte etwas gefehlt. Auch im letzten Teil lässt sich Ella von nichts unterkriegen und sie beweist wieder Mut und Stärke. Ella muss sich in Paper Palace mal wieder Problemen stellen und sie verzweifelt nicht, sondern wächst sogar daran.
Reed ist in diesem Buch eher der Romantiker und nicht mehr das Arschloch vom Anfang der Trilogie, aber auch er wirkt eher kalt auf mich in diesem Buch. Ich hab es irgendwie in diesem Buch nicht geschafft eine Nähe zu den Charakteren aufzubauen. Reed ist meiner Meinung nach immer noch zu gewalttätig, obwohl es im Gegensatz zu den vorigen Büchern besser geworden ist. Es hat mich langsam genervt, dass Reed immer alles mit den Fäusten regeln musste. Reed betont immer wieder, dass Ella ihn zu einem besseren Menschen macht und das fand ich sehr süß. Wenn man sieht welche Entwicklung Reed von Buch zu Buch zeigt, ist das schon beeindruckend. Trotz alledem wird Reed aber nie mein persönlicher Lieblingscharakter werden.
Mein Lieblingscharakter in dieser Trilogie ist immer noch Val, die ich wegen ihres Humors liebe und sie nicht so oberflächlich ist wie all die anderen Schüler der Astor Park. 
Auch der Rest der Royal Familie gefallen und Easton hat sich in diesem Buch mal vernünftig verhalten. Ich hätte mir in der ganzen Trilogie mal mehr von den Zwillingen oder von Gideon gewünscht.

In diesem Buch fand ich Steve wirklich total abscheulich, er hat Ella herumkommandiert, war nur auf sich bezogen und hat alle anderen Menschen schlecht behandelt. Er ging mir wirklich wahnsinnig auf die Nerven.

MEINE MEINUNG

Meiner Meinung nach ist der erste Band der Trilogie immer noch der Beste, danach wurde es immer ein Stück schwächer. Das letzte Buch hat mich nicht mehr so mitgerissen wie der erste Teil und ich bin ein wirklich enttäuscht, dass die Reihe schlechter geworden ist. Trotzdem ist der letzte Teil ein gelungener Abschluss und ich gebe dem Buch immer noch 4 Sterne. Für mich wurde in den Büchern das Thema Gewalt zu sehr verharmlost und ich würde diese Bücher auch nicht unter 16-Jährigen empfehlen. Ich finde es persönlich sehr schade, dass alle Konflikte entweder mit Gewalt oder mit Bestechung geregelt wurden. Reed hat sich im Laufe der Reihe wahnsinnig geändert, aber an manchmal wirkte das auf mich nicht echt und ich konnte mich die ganzen Büchern über hinweg nicht mit Reed anfreunden. Ich fand das Ende der Reihe trotzdem sehr süß und gelungen. Ich kann die Reihe auf jeden Fall empfehlen, aber ich würde behaupten, dass das nicht für jeden etwas ist. Ich kann es verstehen, wenn man seine Probleme mit Ella und den Royals hat. Ich fand die Bücher gut, auch wenn es immer etwas schwächer wurde.

BEWERTUNG

✰✰✰✰/✰✰✰✰✰

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