Freitag, 23. Juni 2017

Rezension zu "Trinity - gefährliche Nähe" von Audrey Carlan


Autor: Audrey Carlan
Erscheinungsdatum: 26.01.2017
Verlag: Ullstein Buchverlage
Seiten: 352 Seiten
Preis: 12,99 € (broschierte Ausgabe)

KLAPPENTEXT

An ihrem Finger funkeln die Diamanten des Verlobungsrings, den Chase Davis ihr geschenkt hat. Sie wird die Ehefrau des heißesten Milliardärs der Welt sein. Niemand versteht, warum sie erst in einem Jahr heiraten will, am wenigsten Chase, der Gillian jeden Wunsch von den Augen abliest. Doch sie spürt, dass sich etwas in ihr gegen seine Kontrolle wehrt. Und kann Chase sie wirklich vor dem unbekannten Stalker beschützen, der jeden ihrer Schritte verfolgt? Zu spät wird klar, in welch tödlicher Gefahr nicht nur Gillian schwebt ...

CHARAKTERE

Im ersten Teil konnte ich Gillian schon überhaupt nicht verstehen und im zweiten Teil war das sogar noch schwieriger. Sie hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und sie tut immer so als wäre sie vorsichtig gegenüber Männern. Am Anfang hatte sie schreckliche Angst sich wieder an einen Mann zu binden, aber als Chase kommt, ist natürlich alles direkt vergessen und alle Zweifel direkt über Bord geworfen. Ständig sagt sie, dass sie Kontrolle im Leben brauch und sich nicht mehr von jemanden unterwerfen lassen will. Aber Chase kann ihr sagen was sie zu tun hat und er regelt immer alles für sie. Ich weiß nicht, ob sein ganzes Geld, sein sexy Körper ihren Kopf vernebelt hat, aber für mich macht das alles gar kein Sinn. In dem Buch bekommt sie unter anderem auch schlechte Nachrichten und sie ist so traumatisiert, dass sie nicht essen kann, aber der Sex mit Chase geht immer, egal wie es ihr geht. Und ständig schwärmt sie nur von ihm, wie hübsch er doch sei, wie süß er doch sei und alles. Vieles in dem Buch geht total unter, weil sie ständig nur an ihn denkt und nicht mal an sich oder andere Leute. Gillian ist total abhängig von ihm und das hat mich echt genervt. Ich finde es schön, dass sie jemanden gefunden hat, der sie liebt aber meiner Meinung besitzt Chase Gillian auch und das ist eigentlich genau das was sie nicht mehr wollte. Gillian ist einer der nervigsten Charaktere, die ich je kennengelernt habe und ich hoffe das ändert sich irgendwann mal. 

Chase fand ich im ersten Teil schrecklich und auch am Anfang vom zweiten Teil. Ab der Hälfte wurde er mir wirklich sympathisch, weil er sich süß um Gillian gekümmert hat und man sah neben seinem machtvollen Gehabe auch mal seine liebevolle Seite. Aber leider waren diese Momente nicht oft, also kann ich im Nachhinein sagen, dass ich ihn immer noch nicht ins Herz geschlossen habe. Für mich ist er immer noch ein billiger Abklatsch von Christian Grey. Chase bestimmt nicht nur über Gillian, sondern auch über ihre besten Freundinnen, auch wenn es zum guten Zweck ist. Aber dank seiner liebevollen Seite gegenüber Gillian finde ich ihn schon deutlich sympathischer als im ersten Teil.

MEINE MEINUNG

Wenn es nur um die beiden ginge würde, würde ich dem Buch niemals 3 Sterne geben. Diese 3 Sterne hat sich eindeutig die Stalkergeschichte verdient, die das Buch wirklich spannend gemacht hat. Ich wollte immer weiterlesen, aber nur um die Kapitel des Stalkers zu lesen. Ich fand es toll, dass auch manche Passagen aus seiner Sicht beschrieben wurden. Ich bin wirklich gespannt wie es im dritten Teil mit ihm weitergeht, auch wenn ich schon nach Ende des ersten Bandes wusste, dass er es ist. Ich hab Trinity 1 sogar besser bewertet als das hier und ich kann es gar nicht mehr verstehen. Ich habe gehört, dass es im dritten Teil ausschließlich um den Stalker gehen soll und deshalb freue ich mich wirklich auf das Buch. Von mir aus könnte es weniger von Chase und Gillian geben. Auch die anderen Charaktere sind mir nicht sehr sympathisch, aber ich fand den Bodyguard Austin wirklich süß und er hätte meiner Meinung nach öfters auftreten können. 

BEWERTUNG

✰✰✰/✰✰✰✰✰

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