Sonntag, 13. August 2017

Rezension zu "Im nächsten Leben vielleicht" von Mia Sheridan


Autor: Mia Sheridan
Erscheinungsdatum: 12.01.2017
Verlag: Piper
Seiten: 336 Seiten
Preis: 9,99 €

KLAPPENTEXT

Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?

CHARAKTERE

Tenleigh ist ein sehr fleißiges Mädchen, das unbedingt das Stipendium gewinnen möchte und sich und ihrer Familie ein neues Leben ermöglichen möchte. Sie lässt sich von all dem Leid, das sie jeden Tag zu sehen bekommt, niemals unterkriegen und man merkt in dem Buch was sie für ein starker Charakter ist. Zunächst mag sie Kyland nicht und hält ihn für einen Kerl, der alle Mädchen aufreißt. Nach und nach lernen die beiden sich kennen und entwickeln Gefühle füreinander. Tenleigh liebt ihre Familie über alles, auch wenn es mit ihrer Mutter nicht immer ganz leicht ist. Sie ist definitiv mein liebster Charakter in diesem Buch. Am Anfang wirkte sie auf mich ziemlich unnahbar, welches sich aber im Laufe des Buches geändert hat. Auch wenn sich Tenleigh das niemals am Anfang vorstellen konnte, würde sie dieses Leben weiterführen, wenn sie dafür mit Kyland zusammenbleiben könnte. Die Geschichte war sehr gefühlvoll und man konnte richtig in Tenleighs Gefühlswelt hineintauchen. 

Kyland wirkt auch am Anfang unnahbar und wirkt als wäre er der größte Aufreißer aus dem Dorf. Er möchte zunächst die Gefühle zu Tenleigh nicht zulassen, weil er sich ziemlich sicher ist, dass er das Stipendium gewinnen wird und er für immer weg wäre. Selbst wenn er das Stipendium nicht gewinnen sollte, würde er trotzdem abhauen. Bei dem Minen-Unglück hat er seinen Vater und seinen großen Bruder verloren und somit ganz allein auf sich gestellt. Jeden Tag kämpft er um das Überleben und man kann nur verstehen wieso er dort nicht mehr leben möchte. Tenleigh weckt in ihm Gefühle, die er vor seiner Abreise nicht mehr spüren wollte. Man merkt ganz deutlich wie sehr er sie liebt und was er alles für sie machen würde. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch gegenüber Kyland und wusste nicht recht was ich von ihm halten sollte. Am Ende kann man ihn nur mögen und man wünscht sich selbst einen Kyland.

MEINE MEINUNG

"Im nächsten Leben vielleicht" ist ein sehr gefühlvolles Buch, das sich ziemlich schnell lesen lässt. An diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, dass es zwar viel um die Liebe von Tenleigh und Kyland ging aber auch um die äußeren Umstände, in denen sie lebten. Beide haben ein schweres Leben hinter und vor sich und das macht das Ganze sehr interessant. Leider hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um dem Buch 5 Sterne geben zu können. Das Cover finde ich wahnsinnig schön und hab mich gleich beim ersten Blick in es verliebt. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man gefühlvolle, tragische Liebesgeschichten liebt. Das Buch wurde mit viel Gefühl und Herzblut geschrieben, das merkt man deutlich.

BEWERTUNG

✰✰✰✰/✰✰✰✰✰

Kommentare:

  1. Guuurl. *-*
    Schöne Rezi! Auch wenn ich dein gewisses Etwas noch nicht entschlüsseln konnte. :D

    Die schlechtesten Grüße,
    deine Tochter und Königin.

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    1. Hihi danke ♥ Irgendwas hat gefehlt, kann ich gar nicht beschreiben. Und wenn du meine Tochter bist, bin ich wohl die Königin und du die Prinzessin, pff.
      Schlechte Grüße zurück ♥

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